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Aktuelles

  • KInChem – Konsumverhalten und Innovationen zur nachhaltigen Chemie. Am Beispiel von Produkten mit problematischen Inhaltsstoffen
    Forschungsprojekt
    Das sofia-Verbund-Vorhaben zielt darauf ab, die Durchsetzung am Markt von „nachhaltigen“ Produkten zu begünstigen, die soweit möglich auf den Einsatz von problematischen Inhaltsstoffen verzichten. Hierzu adressiert es Defizite und Lücken von verbraucherpolitischen Ansätzen, die sich bislang vorrangig auf die „Bereitstellung“ von nachhaltigkeitsbezogenen Produktinformationen beziehen, am Beispiel der Chemikalienverordnung REACH. Unter Einbezug von unterschiedlichen Intermediären sollen auf verschiedenen Ebenen Kommunikations- und Handlungsbarrieren abgebaut werden:
    (1) Zwischen Wahrnehmungsrastern sowie Entscheidungssituationen der Konsumenten und den (öko)toxikologischen Daten;
    (2) zwischen proaktiven Unternehmen und NGO´s sowie treibenden Akteuren auf Seiten der Regulierer sowie
    (3) zwischen der „scientific communitity“ der (Öko)Toxikologie und den Transparenz-Mechanismen von REACH zur Gewährleistung der langfristigen Glaubwürdigkeit der Aktivitäten auf den ersten beiden Ebenen.
    Im Sinne von "Reallaboren" begleitet das Vorhaben verschiedene zumindest in der Erprobung befindliche Informations-Instrumente und evaluiert diese mithilfe eines breiten Spektrums sozialwissenschaftlicher Methoden, um Gestaltungsoptionen für das REACH-System und dessen institutionellen Kontext zu entwickeln.
    Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt startete im April 2015. Zum Projekt...
    (10.6.2015)
    Schwerpunkt in Tageszeitung zu REACH und ECHA
    Zeitungsartikel
    Die Ausgabe vom 28. Februar 2015 der Tageszeitung Main-Echo wirft ein Schlaglicht auf die EU-Chemikalienverordnung REACH. Dort findet sich u.a. Interview mit Martin Führ, dem Leiter der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia), zu Arbeitsweise und Defiziten der Europäischen Chemikalienagentur ECHA.
    (10.3.2015)

  • ECHA-Stoffdatenbank enthält mehr und mehr Informationen und wird nutzerfreundlicher
    Fünf Jahre nach dem Inkrafttreten der REACh-Verordnung füllt sich die Datenbank. Mittlerweile finden sich Angaben zu über 7.600 Stoffen (Stand August 2012). Auch die Nutzerfreundlichkeit hat zugenommen. Weitere Verbesserungen sind in den nächsten Monaten zu erwarten. Mehr dazu ...

    • Vier Jahre REACh – eine Zwischenbilanz
      so lautete der Titel des Vortrags von Martin Führ auf dem
      27. Trierer Kolloquium zum Umwelt- und Technikrecht am 1. und 2. September. Unter Berücksichtigung des Berichts der ECHA nach Art. 117 Abs. 2 REACh sowie der "Abschließenden Bewertung" der Europäischen Kommission zum Sechsten Umweltaktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaft zog er eine - überwiegend positive - Zwischenbilanz der Anfangsphase der Implementierung und wagte aus der Perspektive des Jahres 2020 einen "Rückblick" auf die nächsten beiden Implementationsphasen.

    Weitere Informationen: Thesenpapier und die Folien zum Vortrag 
    (07.09.2011)

  • Text der REACh-Verordnung: PDF-Fassung aktualisiert
    Die nutzerfreundlich mit Lesezeichen versehene Fassung des Verordnungstextes wurde aktualisiert. Sie enthält nunmehr auch die Änderungen der Anhänge I und XIII vom 15. März 2011; zu finden unter Service ... (23.08.2011)

  • „Wirksame Kontrolle “ von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) ohne Wirkschwelle im Rahmen der Zulassung nach REACh
    Das "PBT-Projekt" hat Arbeitshilfen und Prüflisten für Antragsteller und Behörden im Zulassungsverfahren erstellt und anhand von zwei "fiktiven Zulassungsbescheiden" erprobt. Das Umweltbundesamt hat den Abschlussbericht zu diesem Forschungs-Vorhaben veröffentlicht; mehr dazu beim Umweltbundesamt ...
    Eine nutzerfreundliche Fassung des Berichts (in deutscher und englischer Sprache) findet sich hier ... (01.07.2011)

  • Fortschrittsberichte zum REACh-Vollzug veröffentlicht
    Die NGO ClientEarth hat die in Art. 127 REACh-VO vorgeschriebenen "progress reports" der Mitgliedstaaten veröffentlicht. Der deutsche Bericht enthält eine Reihe interessanter Detail-Informationen, u.a. zur Koordination des Vollzugs zwischen Bund und Ländern. Mehr dazu bei ClientEarth.
    (10.02.2011)

  • Buchveröffentlichung: Praxishandbuch REACh
    Im Dezember 2010 erscheint das Praxishandbuch REACh, herausgegeben von Prof. Martin Führ, im Carl Heymanns Verlag. Das Handbuch erläutert in 28 Kapiteln die einzelnen REACH-Mechanismen, wobei der Schwerpunkt auf den praxisrelevanten Aspekten und den Vollzugsfragen liegt. Eingehend erläutert werden auch eventuelle Sanktionen und Rechtsmittel. Hervorzuheben sind außerdem Kapitel zu Nano-Materialien, zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sowie zu den Sorgfaltspflichten der Unternehmensleitung und den ökonomischen Anreizen für die Unternehmen aus REACH. Mehr dazu unter www.sofia-darmstadt.de.(11.10.2010)


  • "Common Chemistry": CAS startet einen neue web-basierte Datenquelle
    Chemical Abstracts Service (CAS), eine Abteilung der American Chemical Society und eine der umfassendsten und zuverlässigsten Informationsquellen chemischer Informationen, bietet mit „Common Chemistry" eine neue, web-basierte und kostenlose Datenbank an.
    Einen Link zu "Common Chemistry" finden Sie auf dem REACH-Helpdesk unter Service>Datenbanken. (10.12.2009)

 

  • GHS: Text und eine kurze Einführung zur CLP-Verordnung
    Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen (demnächst: Gemische) wird nach und nach auf GHS umgestellt; mehr dazu finden Sie hier ...

 

  • REACh-Praxisführer veröffentlicht (April 2009)
    Er gibt einen Überblick über Aufgaben zur Expositionsbewertung (Ermittlung der Exposition und Risikobeschreibung) und zur Kommunikation in den Lieferketten, die sich aus REACH für Unternehmen ergeben. Hierzu gehören die Stoffsicherheitsbeurteilung und Stoffsicherheitsberichte, erweiterte Sicherheitsdatenblätter und die Verpflichtungen für nachgeschaltete Anwender. mehr ...

 

  • EU beruft Prof. Dr. Martin Führ in ECHA-Verwaltungsrat (28.04.2009)
    Prof. Dr. Martin Führ von sofia Darmstadt wurde kürzlich durch die Europäische Kommission in den Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) mit Sitz in Helsinki berufen.
    Die Ernennung von Führ durch die Europäische Kommission erfolgte auf Vorschlag der Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
    Siehe auch Pressemitteilung der Hochschule Darmstadt vom 24.04.2009.


  • Revision von Anhang XIII (12/2008 - Mitte 2009)
    Anhang XIII definiert die Kriterien für PBT- und vPvB-Stoffe. Die Kriterien waren schon bei Erlass der Verordnung umstriffen, so dass schon im Verordnungstext die Überarbeitung der Kriterien vorgesehen ist. Seit einiger Zeit arbeitet die Kommission an einem entsprechenden Vorschlag, der u.a. von Seiten des WWF deutlich kritisiert wird. Die Forschungsgruppe sofia hat hierzu ein Rechtsgutachten vorgelegt; mehr unter www.sofia-darmstadt.de.


  • Schnittstellen zwischen REACh und sektoralem Umweltrecht
    In welcher Weise kann der Vollzug des Industrieanlagenrechte (IVU-Richtlinie, BImSchG) und des Wasserrechts (Wasserrahmen-Richtlinie, WHG) von den Informationen profitieren, die zu einzelnen Chemikalien im Rahmen von REACh gewonnen werden? Dieser Frage geht ein Forschungsvorhaben von sofia nach, welches sofia im Auftrag des Umweltbundesamtes durchführt (Abschluss im Herbst 2009).
    Siehe dazu auch das Rechtsgutachten zu den "Schnittstellen" zwischen der Altstoff-VO (UBA - Text 03/2005; pdf, 1,5 MB) und dem sektoralen Umweltrecht sowie zwei Fach-Aufsätze. Mehr dazu hier ...

 

  • Die Änderung der Anhänge IV und V
    sind am 9.10.2008 im Amtsblatt erschienen. Sie regeln Ausnahmen von der Registrierungspflicht. Die frühere Fassung erfasste u.a. auch Kohlenstoff mit der Begründung, die Eigenschaften seien hinreichend bekannt. Dies trifft aber jedenfalls für nano-förmige Erscheinungsformen nicht zu (siehe dazu das sofia-Rechtsgutachten ReNaTe). Die Änderungen sind eingearbeitet in die (mit Lesezeichen versehene) pdf-Version des Verordnungstextes.

 

  • Vorschlag für ein REACh-konformes Sicherheitsdatenblatt
    In der Rubrik "Projektergebnisse, textilspezifisch" finden Sie den Entwurf eines REACh-konformen Sicherheitsdatenblatts am Beispiel eines Textilfarbstoffs.

 

  • REACh: Entwicklung von Mindestanforderungen und institutionellen Rahmenbedingungen für die „wirksame Kontrolle“ von zulassungspflichtigen Chemikalien ohne Wirkschwelle
    Neben der Registrierung ist die Zulassung (Autorisierung) das zweite zentrale Instrument von REACh. Welche Anforderungen an die Antragsunterlagen zu stellen sind und wie die Zulassungsentscheidung im Hinblick auf Vollzug und Monitoring zu gestalten ist, fragt das Forschungsvorhaben, welches sofia - gemeinsam mit gemeinsam mit dem Öko-Institut (Freiburg/Darmstadt) und ökopol (Hamburg) - im Auftrag des Umweltbundesamtes durchführt (Abschluss Frühjahr 2009).  Zur Illustration wurden zwei Beispielstoffe ausgewählt und Anforderungen an einen "fiktiven" Zulassungsbescheid formuliert.
    Projekt-Workshop am 10.4.2008 in Dessau
    mehr dazu finden Sie unter "Veranstaltungen"  

 

  • Neue Ansätze zur Risikokommunikation vor dem Hintergrund von REACh, GHS und Nanotechnologie
    Abschlusspräsentation am 20. Juni 2008 in Berlin
    Neben den industriellen Anwendern hat REACh auch die gewerblichen Stoffanwender im Blick. Diese Betriebe - ofmals handwerklich strukturiert - dürften aber Schwierigkeiten haben, die Informationen aus Sicherheitsdatenblättern ohne weitere in die Praxis umzusetzen. Damit besteht die Gefahr einer "Kommunikationslücke", womit zugleich das zentrale Instrument aus REACh droht leerzulaufen. Ähnliche Schwierigkeiten sind zu erwarten, wenn es darum geht, Verbraucher über die stoffbedingten Risiken von Zubereitungen und Erzeugnissen aufzuklären.
    Den damit zusammen hängenden Fragen widmet sich ein Forschungsvorhaben, welches sofia e.V. - gemeinsam mit dem ifh, Göttingen - im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchführt. Das Projekt hat untersucht
     · wie sich Kund(inn)en über diese Produkte informieren;
     · welche Medien sie dabei nutzen;
     · welche Bedeutung Inhaltsstoffe für die Produktauswahl haben und
     · inwieweit die Auswirkungen von Inhaltsstoffen bei der Anwendung
       berücksichtigt werden.
    Mehr zu der Veranstaltung finden Sie hier ...
    Mehr zum Projekt finden Sie hier ...

  

  • REACh:EEE Workshop (11.-12.10.2007 in Berlin)
    In context of the German EU-presidency a workshop with experts from environmental authorities was held in Berlin at 11.-12.10.2007.
    Consequences of REACH for other legal and administrative environmental instruments
    Evaluating the Environmental Effectiveness of REACh
    (REACh:EEE)

    more on the background and the program  ...

 

  • REACh enters into force - CEFIC statement
    Am 1.6.2007 trat die REACh-Verordnung in Kraft. Aus diesem Anlass erklärte der Generaldirektor des europäischen Chemieverbandes Cefic, Alain Perroy:
    "Reach must be seen as an opportunity for our industry to demonstrate that it has sound knowledge of its products and excellent practice for safe manufacturing and use of chemicals."
    Perroy ergänzte "Cefic will play an active role in helping companies to comply with the regulation."

 

  • Text der REACh-Verordnung und der Anhänge:
    Die erste Fassung wurde veröffentlicht im EG-Amtsblatt vom 30.12.2006. Im Amtsblatt vom 29. Mai 2007 findet sich eine berichtigte Fassung. Mehr dazu hier ....
    Eine erste Bewertung des politischen Kompromisses zur REACh-Verordnung ...
    findet man bei Lahl, Zeitschrift für Stoffrecht 2006, 238.  Für eine Einordnung der Beschlüsse von Rat und Parlament in der ersten Lesung siehe  Singhofen, elni-Review 2/2005, 17 ff. (www.elni.org)

 

Kurz gefasst:

  • Pflichten nach REACh - Eine Einführung für Unternehmen
    Welche Anforderungen kommen mit REACh auf mein Unternehmen zu?
    Antworten darauf gibt die Beschreibung der (expliziten und impliziten) Pflichten, die sich aus der REACh-Verordnung für die Unternehmen im Rahmen des Registrierungsverfahrens ergeben. Mehr ....

  

 

Siehe auch / see also:

  • REACh as a paradigm shift in chemical policy - responsive regulation and behavioural models
    Führ, M./Bizer, K.; in: Journal of Cleaner Production (JCLP), 15, 2007 (4), 327-334, Elsevier, Exeter (UK) Vorversion des Artikels (pdf, 400 kB)

 

 

  • Mind the Gap - Interface Problems between EC Chemicals Law and sectoral environmental legislation 
    Führ, M./Merenyi, S.; in: Review of European Community and International Environmental Law (RECIEL), 15 2006 (3), 281-292 (Blackwell Publishing)

  

  • Weitere Materialien und Aufsätze finden Sie hier ...

Stand: 2011-08-24

 
 
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